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verstärkte Blitzerkontrollen im August
Blitzermarathon August 2026
verstärkte Blitzerkontrollen im August
Im August 2026 stehen erneut verstärkte Geschwindigkeitskontrollen auf dem Programm. Die zweite Speedweek des Jahres schließt an die Aktion im April an und richtet den Fokus wieder auf die Einhaltung der Tempolimits. Kontrolliert wird unter anderem auf Autobahnen, Landesstraßen und innerorts.
Im August 2026 ist bundesweit eine weitere Schwerpunktphase zur Überwachung der Geschwindigkeit vorgesehen. Vom 3. bis 9. August sollen im Rahmen einer zweiten Aktionswoche verstärkt Messungen im Straßenverkehr durchgeführt werden.
Im Mittelpunkt steht diesmal eine über mehrere Tage angelegte Kontrollstrategie ohne festen Aktionstag. Dadurch verteilt sich die Überwachung auf unterschiedliche Zeitpunkte und Orte, was zu einer dauerhaft erhöhten Präsenz von Messstellen führt.
Der Zeitraum liegt mitten in der Hauptreisezeit der Sommerferien. Viele Verkehrsteilnehmer sind dann auf längeren Strecken unterwegs, was zu einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen führt. In diesem Umfeld rückt die Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit besonders in den Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.
Auch beim Blitzermarathon 2026 ist davon auszugehen, dass die Bundesländer die Aktion unterschiedlich handhaben werden. Nicht überall dürften die Kontrollen im gleichen Umfang stattfinden. Welche Länder sich beteiligen, wird voraussichtlich erst im Vorfeld der Aktionswoche konkreter bekannt. Einen Anhaltspunkt liefert die Speedweek aus dem Jahr 2025. Damals gehörten Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zu den Ländern, die sich besonders umfangreich an den Geschwindigkeitskontrollen beteiligten. Andere Bundesländer beschränkten ihre Maßnahmen auf einzelne Regionen oder Kontrollaktionen. Bayern war offiziell nicht Teil der Aktion.
Die genaue Suche nach den Kontrollstellen bleibt für viele Autofahrer auch 2026 eine Herausforderung. Einige Kommunen und Landesbehörden informieren zwar vorab über geplante Geschwindigkeitsmessungen. Eine Garantie auf eine vollständige Liste aller Blitzer gibt es jedoch nicht. Denn zusätzlich zu den angekündigten Kontrollen können weitere Messungen stattfinden, die nicht öffentlich bekannt gemacht werden. Autofahrer sollten daher auch auf bekannten Strecken nicht davon ausgehen, dass dort keine Geschwindigkeitskontrolle stattfindet.
Während der Speedweek vom 3. bis 9. August empfiehlt es sich deshalb, besonders aufmerksam unterwegs zu sein und die vorgeschriebenen Tempolimits einzuhalten. Wer sich über mögliche Kontrollen in der eigenen Region informieren möchte, kann die Berichterstattung örtlicher Medien verfolgen. Auch die Webseiten der zuständigen Behörden können Hinweise auf geplante Aktionen liefern. Da Informationen teilweise erst kurzfristig veröffentlicht werden, kann sich ein regelmäßiger Blick auf aktuelle Meldungen lohnen.
Der Blitzermarathon selbst ändert nichts an den geltenden Sanktionen für Temposünder. Wer während der Kontrollaktion mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt wird, muss mit den regulären Folgen aus dem Bußgeldkatalog rechnen. Wie schwer die Strafe ausfällt, hängt unter anderem davon ab, wie viele Kilometer pro Stunde das Tempolimit überschritten wurde und ob der Verstoß innerorts oder außerorts erfolgte.
Je nach Höhe der Überschreitung kann ein Verwarngeld oder Bußgeld fällig werden. Bei schwereren Verstößen können außerdem Punkte im Fahreignungsregister oder ein Fahrverbot hinzukommen. Besonders hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen ziehen entsprechend weitreichendere Konsequenzen nach sich. Der Blitzermarathon ist damit zwar eine zeitlich begrenzte Kontrollaktion, bei den möglichen Sanktionen gelten jedoch die normalen gesetzlichen Regelungen.
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