Der Audi Rückruf für Plug-in-Hybride der Oberklasse sorgt für Verunsicherung: Weltweit müssen tausende Fahrzeuge in die Werkstatt, weil es im Hochvoltbatteriesystem zu einer Überhitzung kommen kann.
Was bedeutet das für Betroffene und welche Rechte stehen Verbrauchern bei einer sicherheitsrelevanten Rückrufaktion zu?
Die Hinweise aus dem Rückrufschreiben sollten genau beachtet werden; die Nutzung des Fahrzeugs ist – soweit Audi dies nicht anders vorgibt – meist weiterhin möglich, aber mit erhöhter Vorsicht verbunden.
Zeigt das Fahrzeug Warnmeldungen im Zusammenhang mit der Hochvoltbatterie an, treten ungewöhnliche Gerüche auf oder erwärmt sich der Bereich rund um den Ladeanschluss stark, sollte das Laden sofort abgebrochen und das Fahrzeug gesichert abgestellt werden.
Parken Sie betroffene Plug-in-Hybride nach Möglichkeit im Freien und nicht in geschlossenen Garagen. Das reduziert das Risiko von Folgeschäden, falls es tatsächlich zu einem thermischen Ereignis kommen sollte.
Betroffene Modelle können beim Ladevorgang überhitzen.
Auch Fahrer anderer Marken können aus dem Audi-Rückruf lernen: Bei modernen Fahrzeugen mit Hochvoltbatterien oder komplexen Assistenzsystemen sollten Rückrufschreiben und Herstellerhinweise ernst genommen werden. Wer unsicher ist, kann frühzeitig anwaltlichen Rat einholen, bevor es zu einem Schaden oder einer Auseinandersetzung mit dem Hersteller oder Händler kommt.