Sicherheitswarnung für Mercedes-Elektro-SUVs: EQA und EQB werden wegen einer möglichen Batterie-bedingten Brandgefahr zurückgerufen. Wer betroffen ist, sollte jetzt handeln – bevor aus einem technischen Defekt ein Sicherheitsvorfall wird.
Bei zwei vollelektrischen Kompakt-SUV des Stuttgarter Autobauers läuft derzeit eine umfangreiche Rückrufaktion. Betroffen sind die Modelle Mercedes EQA und EQB aus den Baujahren 2021 bis 2024. Weltweit werden 51.729 Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen, davon 4.677 in Deutschland.
Die Dimension macht deutlich: Es handelt sich um eine koordinierte Sicherheitsmaßnahme mit internationaler Reichweite. Ziel ist es, ein potenzielles Risiko im Hochvoltsystem dauerhaft auszuschließen.
Hochvoltsysteme stehen bei sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten besonders im Fokus. Rückrufe mit möglicher Brandgefahr gelten als präventive Sicherheitsmaßnahmen und sind nicht mit freiwilligen Serviceaktionen vergleichbar.
Ähnliche Fälle beschäftigen auch andere Hersteller. So sahen sich unter anderem BMW sowie Audi gezwungen, Maßnahmen im Zusammenhang mit möglichen Batteriebrandrisiken einzuleiten.
Für Fahrzeughalter gilt daher: Ein Werkstatttermin sollte zeitnah vereinbart werden, um das Risiko zuverlässig auszuschließen.