Burcu Bostan
    Burcu Bostan 03.03.2026 5 Minuten

    Der Iran-Konflikt lässt die Preise für Benzin und Diesel steigen. Autofahrer müssen sich auf höhere Kosten einstellen – mit den richtigen Fahr- und Tankstrategien lässt sich aber sparen.

    Das Wichtigste in Kürze:
    • Die geopolitische Lage im Persischen Golf wirkt sich direkt auf Benzin- und Dieselpreise aus.
    • Ob und wann die Preise wieder sinken, bleibt unklar.
    • Bewusstes Fahrverhalten und die Wahl günstiger Tankstellen verringern die Belastung für Autofahrer.



    Spritsparen beginnt am Steuer

    Wer den Verbrauch senken möchte, kann direkt beim Fahren Einfluss nehmen – egal ob Sie ein Benzin-, Diesel- oder Hybrid-Auto fahren. Ein kalter Motor verbraucht besonders viel, deshalb starten Sie sanft und bringen den Motor schonend auf Betriebstemperatur.

    Fahren Sie vorausschauend und halten Sie genügend Abstand, um plötzliche Beschleunigungs- oder Bremsmanöver zu vermeiden. Nutzen Sie Rollphasen, indem Sie einige hundert Meter vor Ampeln, Kreuzungen oder Ortsschildern das Fahrzeug sanft ausrollen lassen.


      Für Fahrer mit Schaltgetriebe:

      Halten Sie möglichst lange konstant einen Gang und vermeiden Sie unnötiges Schalten. Ein niedriger Drehzahlbereich zwischen 1.500 und 2.500 U/min ist am effizientesten für den Kraftstoffverbrauch.
      Für Fahrer mit Automatik:

      Der Eco-Modus sorgt dafür, dass Ihr Getriebe verbrauchseffizient arbeitet. Auf langen, geraden Strecken hilft der Tempomat, ein gleichmäßiges Tempo zu halten. In hügeligem Gelände sollten Sie den Tempomaten abschalten, um häufiges Beschleunigen und Bremsen zu vermeiden.

    Moderne Navigationssysteme zeigen nicht nur die schnellste, sondern auch die sparsamste Route an. Manchmal lohnt sich die längere Autobahnstrecke, weil konstantes Tempo und weniger Stop-and-Go den Verbrauch senken.



    Motor abstellen bei längeren Stopps

    Bei längeren Ampelstopps, Staus oder Bahnübergängen lohnt es sich, den Motor auszuschalten – Stop-and-Go-Systeme übernehmen dies automatisch. Fahrzeuge ohne diese Technik sollten nicht bei jedem Halt abgeschaltet werden. Häufiges Starten kann Anlasser, Batterie und Motor stärker belasten als der eingesparte Sprit wert ist.



    Tankpreise clever nutzen

    Vergleichen Sie per Tank-App aktuelle Preise und meiden Sie teure Autobahntankstellen. Tankstopps am Wochenanfang oder abends ab 18 Uhr sind oft günstiger und helfen, über das Jahr hinweg Geld zu sparen.



    Verbrauch vor Fahrtbeginn reduzieren

    Setzen Sie Klimaanlage, Heizung, Sitz- und Standheizung nur moderat ein, prüfen Sie den Reifendruck und entfernen Sie unnötige Lasten wie Dachträger oder Gepäck. Jede Reduzierung von Gewicht wirkt sich direkt auf den Verbrauch aus – rund 100 Kilogramm zusätzlich kosten etwa einen halben Liter Sprit pro 100 Kilometer.

    Im Sommer empfiehlt es sich, das Auto vor Fahrtbeginn zu lüften oder im Schatten zu parken, damit die Klimaanlage weniger Energie benötigt.



    Kombinieren und maximal sparen

    Wer die Tipps anwendet, kann die Spritkosten deutlich senken. Bereits kleine Anpassungen beim Fahren, Tanken und Fahrzeugmanagement helfen, trotz des Spritpreis-Schocks mobil zu bleiben und das Portemonnaie zu entlasten.





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    Quellen & weiterführende Hinweise

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