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So meistern Sie den Preisanstieg
Spritpreis-Schock wegen Iran-Konflikt
So meistern Sie den Preisanstieg
Der Iran-Konflikt lässt die Preise für Benzin und Diesel steigen. Autofahrer müssen sich auf höhere Kosten einstellen – mit den richtigen Fahr- und Tankstrategien lässt sich aber sparen.
Wer den Verbrauch senken möchte, kann direkt beim Fahren Einfluss nehmen – egal ob Sie ein Benzin-, Diesel- oder Hybrid-Auto fahren. Ein kalter Motor verbraucht besonders viel, deshalb starten Sie sanft und bringen den Motor schonend auf Betriebstemperatur.
Fahren Sie vorausschauend und halten Sie genügend Abstand, um plötzliche Beschleunigungs- oder Bremsmanöver zu vermeiden. Nutzen Sie Rollphasen, indem Sie einige hundert Meter vor Ampeln, Kreuzungen oder Ortsschildern das Fahrzeug sanft ausrollen lassen.
Moderne Navigationssysteme zeigen nicht nur die schnellste, sondern auch die sparsamste Route an. Manchmal lohnt sich die längere Autobahnstrecke, weil konstantes Tempo und weniger Stop-and-Go den Verbrauch senken.
Bei längeren Ampelstopps, Staus oder Bahnübergängen lohnt es sich, den Motor auszuschalten – Stop-and-Go-Systeme übernehmen dies automatisch. Fahrzeuge ohne diese Technik sollten nicht bei jedem Halt abgeschaltet werden. Häufiges Starten kann Anlasser, Batterie und Motor stärker belasten als der eingesparte Sprit wert ist.
Vergleichen Sie per Tank-App aktuelle Preise und meiden Sie teure Autobahntankstellen. Tankstopps am Wochenanfang oder abends ab 18 Uhr sind oft günstiger und helfen, über das Jahr hinweg Geld zu sparen.
Setzen Sie Klimaanlage, Heizung, Sitz- und Standheizung nur moderat ein, prüfen Sie den Reifendruck und entfernen Sie unnötige Lasten wie Dachträger oder Gepäck. Jede Reduzierung von Gewicht wirkt sich direkt auf den Verbrauch aus – rund 100 Kilogramm zusätzlich kosten etwa einen halben Liter Sprit pro 100 Kilometer.
Im Sommer empfiehlt es sich, das Auto vor Fahrtbeginn zu lüften oder im Schatten zu parken, damit die Klimaanlage weniger Energie benötigt.
Wer die Tipps anwendet, kann die Spritkosten deutlich senken. Bereits kleine Anpassungen beim Fahren, Tanken und Fahrzeugmanagement helfen, trotz des Spritpreis-Schocks mobil zu bleiben und das Portemonnaie zu entlasten.
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