Burcu Bostan
    Burcu Bostan 17.04.2026 5 Minuten

    Das größte Hindernis beim E-Auto steht oft direkt vor der Haustür: fehlende Ladepunkte. Besonders Mehrparteienhäuser in Städten hinken beim Ausbau hinterher. Ein neues Förderprogramm des Bundesministerium für Verkehr soll das ändern – mit 500 Millionen Euro seit dem 15. April.


    Das Wichtigste in Kürze:
    • Der Staat investiert in neue Ladepunkte, damit das Laden von E-Autos auch in städtischen Mehrparteienhäusern einfacher wird.
    • Mehrparteienhäusern einfacher wird. Pro Stellplatz gibt es abhängig vom Ausbau Zuschüsse von bis zu 2.000 Euro, etwa für moderne bidirektionale Systeme.
    • Berechtigt sind unter anderem Eigentümergemeinschaften, Vermieter sowie Unternehmen, die ihre Stellplätze nun elektrifizieren lassen.


    Bund fördert Wallboxen in Mehrparteienhäusern

    Fehlende Ladepunkte gelten vielerorts als Bremse für die Elektromobilität. Besonders in Mehrparteienhäusern besteht Nachholbedarf. Mit dem neuen Programm sollen private Stellplätze modernisiert und mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. Auch Baukosten und Netzanschlüsse werden berücksichtigt.



    So staffeln sich die Zuschüsse

    Die Förderung fällt je nach technischer Ausstattung unterschiedlich aus.

    • Bis zu 1.300 Euro für Vorrüstung ohne Ladepunkt
    • Bis zu 1.500 Euro für Stellplätze mit Wallbox
    • Bis zu 2.000 Euro für bidirektionales Laden
    • Förderfähig sind Ladepunkte bis 22 kW


    Wer Geld beantragen kann

    Die Förderung richtet sich an Wohnungseigentümergemeinschaften, private Vermieter, KMU und große Wohnungsbaugesellschaften. Wichtig: Mindestens sechs Stellplätze müssen elektrifiziert werden. Zusätzlich sind 20 Prozent der Stellplätze mit einer Vorverkabelung auszustatten.



    PwC übernimmt die Organisation

    Die Bearbeitung des Programms liegt diesmal nicht bei staatlichen Förderbanken. Stattdessen wurde PwC mit der Umsetzung beauftragt. Sämtliche Schritte vom Antrag bis zur Plausibilitätsprüfung erfolgen über das digitale Antragssystem.





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