Burcu Bostan
    Burcu Bostan 09.04.2026 5 Minuten

    Wer einen Ford Kuga Plug-in-Hybrid fährt, sollte jetzt aufmerksam werden. Der Hersteller ruft das Modell zurück, weil ein Problem an der Hochvoltbatterie zu Brandgefahr führen kann. Schon vor einem Jahr hatte es deshalb eine größere Rückrufaktion gegeben.


    Das Wichtigste in Kürze:
    • Ford muss erneut tausende Kuga Plug-in-Hybride zurückrufen, weil ein Defekt an der Hochvoltbatterie zur Gefahr werden kann.
    • Allein in Deutschland sind rund 74.150 Fahrzeuge betroffen, weltweit liegt die Zahl bei mehr als 242.000 Autos.
    • Ursache ist ein mögliches Batterieproblem, das zu einem Kurzschluss und in Einzelfällen sogar zu einem Brand führen kann.
    • Bis zur Werkstattlösung sollen Halter die Batterie nur eingeschränkt laden und bestimmte Fahrmodi nicht nutzen.
    • Die Reparatur ist bis Mitte 2026 geplant.


    Ford ruft Kuga Plug-in-Hybride wegen Batterieproblemen zurück

    Der Ford Kuga Plug-in-Hybrid steht erneut im Mittelpunkt einer umfangreichen Rückrufaktion. Weltweit sind über 242.000 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland rund 74.150 Modelle aus den Baujahren 2019 bis 2025.

    Auslöser ist ein mögliches Problem an der Hochvoltbatterie. Unter bestimmten Bedingungen kann es zu einem Kurzschluss kommen, der eine Überhitzung begünstigt. Zudem kann ein unerwarteter Leistungsverlust auftreten, was insbesondere im Straßenverkehr ein Sicherheitsrisiko darstellt.

    Weitere Details und offizielle Hinweise zum Sicherheitsrückruf stellt Ford online bereit.



    Diese Maßnahmen gelten für Kuga-Halter

    Bis eine endgültige Lösung umgesetzt wird, sollen betroffene Fahrzeuge nur eingeschränkt genutzt werden. Ford empfiehlt, die Batterie auf maximal 80 Prozent zu laden und ausschließlich den Fahrmodus „Auto EV“ zu verwenden. Andere Modi – insbesondere für schwierige Fahrbedingungen – sollten vorerst nicht genutzt werden.

    Wird im Fahrzeug die Warnmeldung „Sicher anhalten“ oder „Stop Safely Now“ angezeigt, ist Vorsicht geboten. In diesem Fall sollte das Fahrzeug umgehend sicher abgestellt und anschließend verlassen werden. Ford informiert Halter schriftlich und organisiert einen kostenlosen Werkstattaufenthalt. Die technische Nachbesserung ist aktuell in Vorbereitung und soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

    Beim Kraftfahrt-Bundesamt ist der Rückruf unter der Referenznummer 15919R registriert.


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    Ford Kuga auffällig bei Rückrufen

    Der aktuelle Rückruf ist kein Einzelfall. Der Ford Kuga war in den vergangenen Jahren wiederholt Gegenstand von Rückrufaktionen. Beim Kraftfahrt-Bundesamt sind zahlreiche Maßnahmen für verschiedene Baujahre dokumentiert.

    Zuletzt im März 2025 mussten bereits rund 56.000 Fahrzeuge überprüft werden. Im Zusammenhang mit dem aktuellen Problem wurden bislang sieben Vorfälle in Deutschland registriert – ohne bekannte Unfälle oder Verletzte. Dennoch zeigt sich, dass insbesondere die Batterietechnik bei Plug-in-Hybriden weiterhin eine zentrale Rolle für die Fahrzeugsicherheit spielt.



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    Quellen & weiterführende Hinweise

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