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Verkehr an Küste auch 2026 begrenzt
Fahrverbot an der Amalfiküste
Verkehr an Küste auch 2026 begrenzt
Urlaub an der Amalfiküste bedeutet traumhafte Ausblicke, aber oft auch lange Blechlawinen. Um den Verkehr auf der berühmten Küstenstraße zu regulieren, gelten 2026 erneut bestimmte Zufahrtsregeln für Autofahrer.
Fahrverbote sollen auch 2026 den Dauerstau auf der berühmten Amalfitana eindämmen. Die kurvenreiche Küstenstraße entlang der italienischen Amalfiküste zählt zu den beliebtesten Reiserouten Europas – in der Hauptsaison wird sie jedoch regelmäßig zur Geduldsprobe für Autofahrer.
Betroffen ist der rund 50 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen Vietri sul Mare und Positano. Die schmale Straße verläuft direkt an steilen Felsküsten entlang und bietet kaum Ausweichmöglichkeiten. Vor allem in den Sommermonaten sorgen Mietwagen, Reisebusse und Tagesausflügler dort immer wieder für Verkehrschaos und kilometerlange Staus.
Um die Zahl der Fahrzeuge zu begrenzen, setzt die Region Kampanien erneut auf das System der wechselnden Kennzeichen. An geraden Tagen dürfen Fahrzeuge mit gerader Endziffer nicht auf die Strecke. An ungeraden Tagen gilt das Verbot entsprechend für Kennzeichen mit ungerader Endnummer.
Die Maßnahmen betreffen nicht nur italienische Fahrzeuge. Auch Mietwagen und Pkw mit ausländischem Kennzeichen müssen die Vorgaben beachten. Wer trotz Sperre auf der Amalfitana unterwegs ist, riskiert ein Bußgeld. Kontrollen werden regelmäßig an den Zufahrten zur Küstenstraße durchgeführt.
Ausgenommen sind lediglich Reisende mit Unterkunft entlang der Strecke. Sie dürfen die Straße am Tag ihrer Ankunft und Abreise nutzen. Eine Buchungsbestätigung sollte dabei jederzeit vorzeigbar sein.
Die Fahrverbote führen dazu, dass immer mehr Touristen alternative Verkehrsmittel nutzen. Besonders gefragt sind Fähren entlang der Küste. Viele Reisende fahren zunächst mit dem Zug nach Vietri sul Mare und wechseln dort auf eine Schiffverbindung Richtung Amalfi oder Positano.<
Zusätzlich verkehren regelmäßig Linienbusse entlang der Amalfitana. Gerade während der Hochsaison gilt die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft als deutlich entspannter. Parkplätze entlang der beliebten Panoramastraße sind rar, teuer und schnell belegt.
Für große Fahrzeuge gelten entlang der Amalfitana schon seit Jahren strenge Vorschriften. Fahrzeuge mit mehr als 10,36 Metern Länge, über 4 Metern Höhe oder mehr als 2,55 Metern Breite dürfen die Strecke grundsätzlich in beiden Richtungen nicht befahren.
Zusätzlich gilt für Wohnmobile, Wohnwagen und Fahrzeuge mit Anhängern ein tägliches Fahrverbot zwischen 6:30 Uhr und 24 Uhr. Die Einschränkung greift unabhängig von Größe oder Gewicht des Fahrzeugs. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro rechnen.
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